Das Thema Energie steht auf Grund der hohen Kosten bei Verbrauchern derzeit im Mittelpunkt.
Viele fragen sich, wie soll es bei den Kostensteigerungen, welche von den Versorgungsunternehmen in den nächsten Wochen wieder einmal erhöht werden sollen, in einem ganz durchschnittlichen Haushalt noch weitergehen. Wo kann gespart werden, um die Rechnungen noch bezahlen zu können.
Die Auswahlmöglichkeiten sind oft nicht sehr groß, denn der Kühlschrank ist unverzichtbar für die Aufbewahrung der Lebensmittel, der Herd wird zum Kochen und die Waschmaschine zum Wäsche waschen benötigt. Im Dunkeln liest sich abends auch schlecht ein Buch.
Momentan kann ein Verbraucher also nicht viel mehr tun, als zu schauen, ob er Geräte im Haushalt betreibt, welche sehr alt und damit regelrechte Energiefresser sind. Diese können, soweit finanzierbar, möglichst bald gegen energiesparendere Geräte ausgewechselt werden. Beim Thema Beleuchtung kann man anstelle von Glühbirnen auf Energie-Sparbirnen setzen. Dabei ist das Thema Außenbeleuchtung auch aktuell, vorallem in der kommenden dunklen Jahreszeit. Muss hier das Licht über die normale Stromversorgung betrieben werden oder ist es mit Solarlampen machbar oder können LED-Lampen installiert werden. Nicht überall braucht man die Flutlichtlampen mit Halogen. 
Bei anderen Geräten wie z. B. Stereo-Anlage oder DVD-Playern hilft vielleicht sie nicht direkt in die Steckdose zu stöpseln, sondern über eine Schalterleiste, womit sie dann auch keinen Standby-Strom mehr kriegen, solange nicht der Schalter den Stromfluss wieder freigibt.
Wer einen elektrisch betriebenen Trockner zum Wäsche trocknen hat, könnte bei entsprechender Witterung auf einen gewöhnlichen Ständer zurückgreifen oder die Wäscheleine im Garten. In der Wohnung die nasse Wäsche auf einer Leine oder einem Ständer zu trocknen ist allerdings nicht ratsam. Dadurch erhöht sich die Gefahr von Schimmelbildung in den Räumen aufgrund fehlender Lüftung. Fenster auf Kippe reicht nicht aus und befördert während der Heizperiode regelrecht die Wärme nur nach draußen.
Für Hauseigentümer gibt es die Möglichkeiten bei der Heizungsanlage auf deren Effizenz zu schauen und ebenso über die Dämmung nachzudenken.
Zu dem Thema “Energie-Dilemma” sendet Phönix diese Woche, nach den Energiearten getrennt, täglich einen zwei Stunden langen Bericht. Am Montag war es die Kernergie, Dienstag die Kohle und heute abend geht es um 21.00 Uhr um die Gasversorgung. Donnerstag geht es um die Erneuerbaren Energien und am Freitag um Öl. Mehr dazu ist unter folgendem Link nachzulesen: Energie-Dilemma
Über die Herkunft, die Erzeuger und Versorungsunternehmen von Ernergie sowie anschließend in einer Diskussionsrunde gibt es reichlich Informationen. Nur leider sagte bisher niemand von den Versorungsunternehmen darin, dass die Kosten wieder fallen würden.
Wie und was man als Verbraucher machen kann sowie die Versorger darauf reagieren kann auf der Internetseite der Bürgerinitiative Gaspreise runter OWL nachgelesen werden.
Die Abhängigkeit von Energie und dem Verbrauch kommt langsam aber sicher bei allen an. Nur der Verbraucher ist, meiner Meinung nach aufgrund früherer Entscheidungen von Politikern in den Kommunen in einigen Bereichen wie z.B. Strom, heute in diese Situation gebracht worden. Wer immer nur an das “Versilbern des Tafelgeschirrs” und “Privatisierung macht alles billiger” glaubte, wird jetzt eines besseren belehrt. Die Zeche zahlt der Bürger und damit auch sie selbst.
Zur Kosteneindämmung ist der Handlungsspielraum für Verbraucher meines Erachtens eingeschränkt auf die angebotenen ernergiesparenden Geräte. Ein Anbieterwechsel oder Tarifwechsel kann die Kostenhöhe beeinflussen.
Eine weitere Möglichkeit hält die Bundesregierung in ihren Händen. Hier speziell der Finanzminister. Es geht dabei um die Höhe der Steuerlast auf die einzelnen Energien. Eine Senkung der Steuerhöhe auf die Sätze wie sie für die Grundnahrungsmittel gelten, ist meines Erachtens dabei eine Möglichkeit. Doch kommt garantiert als Gegenargument: Nicht finanzierbar.
Der Bürger braucht aber neben den Nahrungsmitteln zum Überleben auch Energie für den Betrieb von Kühlschrank und Herd sowie Wärme für die Wohnung.
Dass die privaten Energieversorger von sich aus die Preise auf ein vernünftiges Niveau senken, ist fasst nicht vorstellbar. Sie brauchen angeblich ja die “dicken Gewinne” für Investitionen, die dann aber nicht oder nur zögerlich kommen, denn die Investoren (Aktionäre) geben sich nicht mehr mit kleinen und angemessenen Dividenden (ein Beispiel = 22% Steigerung) zu frieden. Das ist meines Erachtens auch ein Grund, weshalb nur sehr zögernd auf die im Gespräch befindlichen Sozialtarife für die Kunden eingegangen wird.
Hier noch einmal ein Link auf einen Beitrag vom 25. November letzten Jahres mit dem Titel:
Bezahlbare Energie – Ein falscher Zukunfts-Traum